Anchor the mills
- 📍 Ort: Zaanse Schans, Niederlande
- 📅 Datum: 2024
Ein alter Holzanker, der sich in das Ufer von Zaanse Schans gegraben hat, und drei Windmühlen, die sich am gegenüberliegenden Ufer des Wassers aufreihen. Der Anker nimmt die gesamte untere Bildhälfte ein, dunkel, nah und völlig aus dem Maßstab geraten; die Mühlen sind klein, fern und fangen noch immer das Licht ein. Die gesamte Fotografie ist auf dieser Disproportion aufgebaut und auf der Tatsache, dass beide Objekte demselben Handwerk entstammen.
Ich wählte eine tiefe Position, fast auf Bodenhöhe, damit der Anker sich ins Bild erheben konnte, anstatt darin zu liegen. Aus stehender Höhe war er ein Stück Holz auf einem Rasen. Aus dreißig Zentimetern wird er zu einem Mast, einer Diagonale, einem Ding von Gewicht, und das Auge muss über ihn klettern, bevor es den Horizont erreichen darf.
Die Sonne war bereits unter die Baumgrenze gesunken und beleuchtete die Wolken von unten, was der einzige Moment ist, in dem ein flaches Land einen Himmel hervorbringt, der anderswo übertrieben wirken würde. Das Land behält fast kein Licht: Das Gras geht in ein tiefes Grün-Schwarz über, das Wasser hält eine dünne Kupferlinie, und die gesamte Leuchtkraft des Bildes konzentriert sich im oberen Drittel.
Dies ist ein Ort, der existiert, weil die Menschen sich weigerten, ihn zu verlieren. Die Mühlen des Zaan wurden anderswo abgebaut und hier, eine nach der anderen, wieder aufgebaut, um eine Industrie zu retten, die einst Hunderte zählte. Dieses Wissen verändert, wie die Reihe der Silhouetten gelesen wird: Es ist keine Landschaft, es ist eine Rettung.
Ich wollte eine Fotografie über die Arbeit und nicht über die Malerische, in der ein verrottender Anker und eine erhaltene Windmühle im selben Rahmen gleichberechtigt nebeneinanderstehen.
Limitierte Fine-Art-Edition aus der Skywaven Studios Kollektion, erhältlich in verschiedenen Größen, Papieren und Rahmungsoptionen.









